Archiv · 13.08.–15.10.2022 · Ein Projekt von supermorgenArchiv 2022 · supermorgen

Formatkarte · Tagesformat · 33 Programmpunkte

Dialog

Samstags, 11 bis 24 Uhr: zwei bis drei Gesprächsrunden an einer 25 Meter langen Tafel. Gäste, Moderation und Publikum saßen am selben Tisch.

Beteiligung

Beteiligung: Austauschen, Stufe 2 von 4

Themen

Ziel

Menschen aus Wissenschaft, Kunst, Verwaltung und Stadtgesellschaft ins Gespräch bringen, ohne Podium und ohne Frontalsituation.

So lief es ab

  • Ablauf: Öffnung um 11 Uhr. Erste Runde um 15 Uhr, zweite um 17 Uhr, an manchen Samstagen eine dritte um 18:30 Uhr. Ab 20 Uhr DJ-Sets. An zwei Samstagen (3. und 10. September) gab es um 17 Uhr eine Führung durch die Ausstellung.
  • Rollen: Eine Moderation, drei bis sieben Gäste, dazu das Publikum am Tisch. Moderiert haben unter anderem Lisa Bergmann („Wozu die Kunst?“), Tina Becker („Wir sind keine Individuen“) und der Journalist Leonard Schulz („Wie fair teilen?“).
  • Raum: Die selbst gebaute, 25 Meter lange Tafel zwischen Materialbibliothek und Containern. „Eine räumliche Trennung zwischen den verschiedenen Akteuren gab es bewusst nicht.“ (Rückblick 2023)
  • Varianten: ein Streitgespräch (20. August), ein „Gesprächsmenü“, bei dem Gäste aus Kunst und Musik mit dem Essen auch Fragen „aufgetischt“ bekamen und freie Plätze das Publikum einluden (17. September), ein Dialog, zu dem Trauernde mit der Trauerhilfe Stier einluden (8. Oktober).

Bilanz

Was gut lief

  • Tafel statt Podium: Gäste und Publikum sprachen auf Augenhöhe. Anmerkungen aus dem Publikum sind in die Publikation von 2025 eingeflossen.
  • Auch strittige Themen hatten Platz. Bei „Wie fair teilen?“ (1. Oktober) ging es offen um Honorare und Arbeitsbedingungen in der Kunst, die BNN berichtete am 4. Oktober.
  • Die Gespräche wurden aufgezeichnet und transkribiert. Diese Transkripte sind die Grundlage der Publikation des Forschungsprojekts ARTCOM.

Was wir ändern würden

  • Mehrere Runden waren nur mit „KIT Innovation HUB und Gäste“ angekündigt. Die Namen der Gäste gehören in die Ankündigung.
  • Aufnahme, Einwilligung und Transkription vor jeder Runde klären. Nicht alle Gespräche liegen als Mitschnitt vor, und die automatischen Transkripte mussten später geglättet werden.

Für Kommunen, Hochschulen, Unternehmen

Übertragung auf andere Vorhaben

Die lange Tafel funktioniert für Bürgerdialoge, Fachgespräche, Leitbild- und Beteiligungsprozesse. Sie braucht wenig Technik, nimmt dem Podium die Hierarchie und lässt sich drinnen wie draußen aufbauen. Mitschnitte und Transkripte ergeben nebenbei eine Dokumentation für Gremien und Sachberichte.

Sie überlegen, so ein Format bei sich umzusetzen? Schreiben Sie uns zwei Sätze zu Ihrem Vorhaben. Nach einer halben Stunde am Telefon wissen Sie, ob es sich lohnt.

Einblicke

Fotos

Besuchende sitzen an der langen Tafel unter dem Gerüstdach, über ihnen hängen Objekte der Materialbibliothek.
Talk „Wozu die Kunst?“ · Dialog · Foto: Yael Kolb
Blick entlang der langen Tafel, an der Teilnehmende im Gegenlicht sitzen und diskutieren.
„Von Nano zu Makro“ · Dialog · Foto: Sebastian Heck
Gesprächsrunde an der langen Tafel, Teilnehmende hören einem Sprecher zu.
„Von Nano zu Makro“ · Dialog · Foto: Sebastian Heck
Menschen sitzen an Tischen unter Bäumen am Hafenufer, im Vordergrund Gläser und Blumen.
Sonntagnachmittag am Hafen · Foto: Sebastian Heck
Gäste sitzen am späten Nachmittag im Gegenlicht an einer langen Tafel im Freien.
Sonntagnachmittag am Hafen · Foto: Sebastian Heck
Hochformat der Gesprächsrunde an der Tafel unter dem Gerüst.
Talk „Hafen gestalten?“ · Dialog · Foto: Sebastian Heck

Kontakt

Fragen zum WERKstattPALAST oder zu einem eigenen Vorhaben beantwortet supermorgen per E-Mail oder Telefon, meist innerhalb von zwei Tagen.