Archiv · 13.08.–15.10.2022 · Ein Projekt von supermorgenArchiv 2022 · supermorgen

Formatkarte · Raum & Ausstellung · 6 Programmpunkte

Ausstellung

Über 30 Werke drinnen, draußen, am Gerüst und im Wasser. Die Ausstellung veränderte sich über die zehn Wochen.

Beteiligung

Beteiligung: Informieren, Stufe 1 von 4

Themen

Ziel

Das Thema Struktur sichtbar machen, bevor jemand darüber spricht, und den Ort selbst zum Teil der Ausstellung machen.

So lief es ab

  • Positionen: Das Programmheft nennt 33 künstlerische Positionen aus Karlsruhe und ganz Deutschland, einige eigens für den Ort entwickelt: eine Intervention am Gerüst (Axel Philipp), eine Arbeit an der Fassade (Constanze Zacharias), eine mehrteilige Außenskulptur (Daniele Dell'Eva), eine kinetische Lichtinstallation (SurrealLabor), rund 40 Sätze auf Polycarbonat an der Reling (Sibylle Wagner), eine schwimmende Arbeit im Hafenbecken (Christian Schnurer).
  • Wechsel: Die zwei Übersee-Container wurden neu bespielt, mit Eröffnungen am 8. und 29. September. Auf der oberen Empore hing die Fotoausstellung „Paradies Baustelle“ der AG Lichtbild.
  • Kuratierung: Norina Quinte (Konzept, kuratorische Leitung) mit Sophie Lichtenberg (Co-Kuratorin). Viele Positionen luden Kunstagent:innen aus dem ato-Netzwerk ein.
  • Vermittlung: Werk-Labels, Führungen (3. und 10. September) und Ansprechpersonen aus Kunst und Wissenschaft während der gesamten Öffnungszeit.

Bilanz

Was gut lief

  • Kunst und Wissenschaft kamen ins Gespräch: „Wissenschaftler:innen ließen sich von Künstler:innen in den Hintergrund ausgestellter Kunstobjekte einführen, während diese konkret nachfragten, wie sich das spezifische Materialverhalten bei ihren Kunstwerken auswirken wird.“ (Rückblick 2023)
  • Die zweimal neu bespielten Container gaben der Ausstellung einen Rhythmus über die zehn Wochen.

Was wir ändern würden

  • Jedes Werk vollständig dokumentieren. Für einige Arbeiten fehlen Werktexte oder Fotos, etwa für die schwimmende Arbeit „Der Patriot“.
  • Honorare: Die Honorare der Künstler:innen waren zum Druckzeitpunkt des Programmhefts zu 28 Prozent gedeckt.

Für Kommunen, Hochschulen, Unternehmen

Übertragung auf andere Vorhaben

Ausstellungen an Orten ohne Ausstellungsinfrastruktur funktionieren, wenn der Ort mitspielt: Gerüst, Zaun, Container und Wasser wurden zu Trägern von Kunst. Das lässt sich auf Leerstand, Baustellen, Plätze und Uferzonen übertragen.

Sie überlegen, so ein Format bei sich umzusetzen? Schreiben Sie uns zwei Sätze zu Ihrem Vorhaben. Nach einer halben Stunde am Telefon wissen Sie, ob es sich lohnt.

Einblicke

Fotos

Ein heller Containerraum mit Regalbrettern, auf denen farbige Objekte ausgestellt sind.
Ausstellung im Container · Foto: Yael Kolb
Eine grün bespannte Stufentribüne vor einer langen Ausstellungswand mit großformatigen Bildern unter blauem Himmel.
Außenausstellung und Tribüne · Foto: Yael Kolb
Gäste sitzen und stehen vor der Ausstellungswand mit großformatigen Fotografien.
Publikum an der Außenausstellung · Foto: Sebastian Heck
Ein leuchtendes gelbes Buntglasbild mit grüner Schlange hängt im dunklen Stahlraum.
„But instead of saying thanks, that snake gave a vicious bite“ · Hannah Cooke · Foto: Sebastian Heck
Ein schmaler Holzsteg führt zwischen dunklen Wellblechwänden hindurch, an denen Kunstwerke hängen.
Gang zwischen den Containern · Foto: Yael Kolb
Hochformat mit grüner Sitztribüne, Ausstellungswand und dem Kraftwerksschornstein im Hintergrund.
Tribüne und Ausstellung am Hafen · Foto: Yael Kolb

Kontakt

Fragen zum WERKstattPALAST oder zu einem eigenen Vorhaben beantwortet supermorgen per E-Mail oder Telefon, meist innerhalb von zwei Tagen.